Überblick
Ein Hörsturz trifft die Betroffenen meist "aus heiterem Himmel". Plötzlich können sie auf einem oder – seltener – beiden Ohren nur noch schlecht oder gar nicht mehr hören. Begleitet wird die Erkrankung oftmals von einem dumpfen Gefühl im Ohr, Ohrgeräuschen oder Schwindel.
Was die Krankheit verursacht, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Häufigster Auslöser für plötzlichen Hörverlust scheint eine Durchblutungsstörung des Innenohrs zu sein. Um gute Heilungserfolge zu erzielen, sollte möglichst frühzeitig nach dem Auftreten eines Hörsturzes mit der Behandlung begonnen werden. Etwa 50 bis 60 Prozent aller Hörsturz-Fälle bilden sich innerhalb der ersten 24 Stunden spontan zurück. Mit zunehmendem Hörverlust verschlechtert sich die Prognose.
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